BARF- Ratgeber

BARF für Hunde – Prof. Hund erklärt natürliche Ernährung

 

BARF steht für „Biologisch Artgerechtes Rohes Futter“ und orientiert sich an der natürlichen Ernährung unserer Vorfahren – den Wölfen. Rohes Fleisch, Innereien, Knochen sowie Obst und Gemüse liefern alles, was Hunde für eine gesunde und artgerechte Ernährung brauchen.

„BARF ist eigentlich ganz einfach: Fleisch, so wie es unsere Natur vorgesehen hat – roh, frisch und voller Nährstoffe.“
– Prof. Hund


Warum BARF für Hunde sinnvoll ist

  • Natürliche, unverarbeitete Ernährung
  • Hoher Proteingehalt für Muskeln und Energie
  • Innereien liefern wichtige Vitamine und Spurenelemente
  • Kontrolle über alle Zutaten
  • Keine künstlichen Zusatzstoffe oder Zucker
  • Geeignet für kleine und große Hunde

Die natürliche Ernährung stärkt Immunsystem, Muskulatur und sorgt häufig für ein glänzendes Fell sowie eine stabile Verdauung.
 


Die Grundlagen einer BARF-Mahlzeit

Fleisch

Muskelfleisch ist die wichtigste Grundlage der BARF-Ernährung. Es liefert hochwertige Proteine, Aminosäuren und Energie.
 

Innereien

Innereien sind besonders nährstoffreich und sollten regelmäßig gefüttert werden.
 
  • Leber: Vitamin A, B-Vitamine, Eisen
  • Herz: Protein und Taurin
  • Niere: Spurenelemente
  • Pansen: Enzyme und natürliche Darmbakterien
  • Lunge: leicht verdaulich und fettarm

„Wir Hunde lieben Fleisch – egal ob groß oder klein. Gewolft schmeckt es uns übrigens auch hervorragend.“


Gemüse, Obst und Kräuter

Pflanzliche Bestandteile ergänzen die Fleischmahlzeit und liefern wichtige Ballaststoffe sowie Vitamine.

Typische Zutaten:

  • Möhren
  • Äpfel
  • Zucchini
  • Blattsalat
  • Kräuter

Gemüse und Obst sollten fein gewolft oder püriert werden, damit Hunde die Nährstoffe optimal verwerten können.


Warum Mineralien und Lachsöl beim BARF wichtig sind

Fit BARF Safe Complete

Fleisch alleine enthält nicht immer alle Mineralstoffe und Vitamine, die ein Hund benötigt. Ein ausgewogener Mineralmix hilft dabei, mögliche Nährstofflücken zu schließen.

  • Calcium und Phosphor für Knochen und Zähne
  • Zink und Eisen für Immunsystem und Stoffwechsel
  • Vitamine A, D, E und B-Komplex

Lachsöl

Lachsöl liefert wertvolle Omega-3-Fettsäuren.

  • Unterstützt Herz und Kreislauf
  • Fördert Haut und glänzendes Fell
  • Kann entzündungshemmend wirken
  • Unterstützt Gelenke und Beweglichkeit

„Ein paar Tropfen Lachsöl – und die Mahlzeit ist perfekt.“


So stellst du eine BARF-Mahlzeit zusammen

  1. Fleisch auswählen – z. B. Rind, Geflügel oder Fisch
  2. Innereien ergänzen – etwa 10–15 % der Gesamtmenge
  3. Gemüse oder Obst hinzufügen
  4. Knochen oder Knorpel als natürliche Calciumquelle
  5. Mineralien und Lachsöl ergänzen
  6. Portionieren und einfrieren
Tipp: Wenn du deinen Hund zum ersten Mal auf BARF umstellst, beginne am besten mit Geflügel, das ist in der Regel besonders gut verträglich und leicht verdaulich.

Rezeptidee von Prof. Hund

Einfaches BARF-Menü

  • 500 g Rindfleisch oder Geflügel
  • 100 g Innereienmix
  • 200 g Gemüse (z. B. Möhren)
  • 10 g Fit BARF Safe Complete
  • 5 ml Lachsöl

Alles gut vermischen und in Tagesportionen aufteilen.


Häufige Fragen zum BARF

Ist rohes Fleisch gefährlich?

Frisches Fleisch, korrekt gelagert und hygienisch verarbeitet, ist für Hunde in der Regel problemlos verdaulich.

Wie viel Innereien darf ich füttern?

Etwa 10–15 % der Futtermenge sollten aus Innereien bestehen.

Wie lange ist BARF haltbar?

Tiefgekühlt mehrere Monate, im Kühlschrank etwa 1–2 Tage.

Können Welpen BARF bekommen?

Ja, allerdings sollte die Ration speziell auf Wachstum und Bedarf abgestimmt werden.


Fazit von Prof. Hund

„BARF ist natürlich, gesund und lecker. Fleisch gibt Kraft, Innereien liefern Nährstoffe, Gemüse unterstützt die Verdauung und Mineralien sowie Lachsöl machen das Ganze komplett.“

Wer abwechslungsreich füttert und die richtigen Komponenten kombiniert, sorgt für eine artgerechte und ausgewogene Ernährung seines Hundes.